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Jahresbericht der Co-Präsidenten 2019

Geschätzte Mitglieder
Liebe TVS-Familie

Aus der Sicht des Vereins können wir insgesamt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Wie wir nachher in der Jahresrechnung noch im Detail sehen werden, schliesst der TV Solothurn Handball das Geschäftsjahr 2018/19 mit einem Gewinn ab. Es ist sehr lange her, dass wir ein wirtschaftlich so erfolgreiches Jahr hatten. Der Gewinn von rund 35'000 Franken scheint auf den ersten Blick sehr hoch. Er ist aber bitter nötig nach vielen Jahren, in denen wir keine Reserven hatten und Rechnungen oft erst zahlen konnten, wenn von Sponsoren, Mitgliedern oder von der Stadt mittels Unterstützung wieder Gelder eingegangen sind. Es freut uns, dass wir nun endlich wieder ein Polster haben, das unsere Flexibilität erhöht und wir bei Unvorhergesehenem nicht gleich vor einem kapitalen Risiko stehen. Letztes Jahr haben wir noch vor der Finanzlage gewarnt. Mit einem guten Jahr jetzt ist selbstverständlich noch nicht alles zum Guten gewendet. Wir sind aber zuversichtlich, dass wir gerade im Bereich Sponsoring und Winner’s Club die grossen Fortschritte der letzten Jahre fortsetzen können.

Vor allem der Winner’s Club erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. Wir hatten letzten Dezember einen gemütlichen Bänze-Jass, Anfang diesen Jahres einen gut besuchten Netzwerk-Anlass im Vinos de España, bei einem unserer Sponsoren, und gerade Anfang Juni haben wir vom Winner’s Club her ein Golfturnier organisiert, das sehr gut besucht war und bei bestem Wetter stattfand. Mit solchen Anlässen versuchen wir, weitere Geldgeber für den Verein zu gewinnen. Und wie die letzten Jahre zeigen, machen wir da auch Fortschritte. Mehr Details dazu können wir dann der Rechnung und dem Budget entnehmen.

Ebenfalls erfolgreich ist aus Sicht von uns Co-Präsidenten die Übergabe der Geschäftsstelle an Sven Schafroth verlaufen. Sven erledigt alle operativen Aufgaben im Verein zu unserer vollsten Zufriedenheit und immer sehr zuverlässig und zeitgerecht. Eigentlich ist es so, dass wir Präsidenten diejenigen sind, die öfters einen Tritt von ihm erhalten, damit wir alle Fristen und Zeitpläne einhalten. An dieser Stelle auch ein grosses Dankeschön an Alain Blaser. Er hat die Übergabe der Geschäftsstelle super organisiert und Sven unterstützt, und tut dies auch weiterhin. Die beiden halten unter dem Jahr unseren Verein am Laufen. Wir haben aber festgestellt, dass alle zu erledigenden Aufgaben, vor allem wenn man noch das Pensum dazu nimmt, das Alain ehrenamtlich und oft auf Kosten seines Geschäfts leistet, nicht ausreicht. Daher haben wir beschlossen, das Pensum von Sven zu erhöhen.

Wir danken auch unseren Vorstandskollegen für die zuverlässige und konstruktive Arbeit im Vorstand. Dank dem grossen Einsatz aller ist es einfacher geworden und die Arbeitsbelastung der einzelnen Personen hat sich reduziert auf ein immer noch anspruchsvolles, aber erträgliches Niveau. Ich denke, das ist der Schlüssel für die Kontinuität, damit es niemanden aussteinlet.

Vor einem Jahr habe ich an dieser Stelle nicht nur vor der Finanzlage gewarnt, sondern auch auf die prekäre Situation bei den älteren Juniorenstufen hingewiesen. Wir hatten in der vergangenen Saison keine U17-Mannschaft, und leider wird es in der kommenden Saison noch schlimmer aussehen. Trotz intensiven Gesprächen von Dani Schild mit den umliegenden Vereinen, haben wir leider nicht genügend Junioren zusammengebracht. In der kommenden Saison haben wir also weder auf U17- noch auf U19-Stufe eine Mannschaft im Verein. Im Hinblick auf die Zukunft des NLB-Teams müssen wir da unbedingt etwas machen.

Der Vorstand hat sich in den letzten drei Sitzungen intensiv mit der Situation bei den Junioren beschäftigt. Wir wollen in den nächsten Jahren unser Augenmerk vermehrt wieder unserer eigenen Jugend widmen, um eine solide Basis zu schafften für die Zukunft. So wie es aussieht, wird Alain verletzungshalber nicht mehr in der ersten Mannschaft spielen können, was wir sehr bedauern. Umso mehr freut es uns, dass er sich zum Trainer ausbilden lassen und im Juniorenbereich mithelfen will. Aktuell ist der Plan, dass Tobias Schwägli und Alain zusammen die U13 trainieren.

Wir haben in der Vergangenheit zwischen den Juniorenstufen zu viele Kinder verloren, sei es an andere Sportarten, oder aus privaten Gründen. Wir müssen schauen, dass wir als Verein ein engeres Verhältnis zu unseren Juniorinnen und Junioren und ihren Eltern haben. Da wir wegen des Ausfalls der U17 und der U19 für einmal keinen Trainermangel haben, haben wir uns entschieden, die U13 und die U15 jeweils mit einem Trainerduo zu führen.

Für die U15 hatten wir den Plan, dies mit Dinu Otter und Dani Schild zu machen. Dani hat ja ohne U17 und U19 nächstes Jahr sonst keine Mannschaft. Zudem wollen wir die frei werdende Kapazität im CIS den U13- und U15-Juniorinnen und Junioren zur Verfügung stellen. Es ist aus unserer Sicht sinnvoll, möglichst viel in der Halle zu trainieren, in der nachher auch gespielt wird. Vor allem weil wir auf beiden Niveaus in Zukunft leistungsorientierter trainieren und Spielen wollen. Als NLB-Verein sind wir darauf angewiesen, dass unsere Jugendmannschaften in möglichst hohen Stärkeklassen spielen.

Leider konnten wir Dinu Otter nicht von unseren Plänen überzeugen, worauf er am vergangenen Wochenende seinen sofortigen Rücktritt erklärt hat. Wir hoffen, dass wir in Gesprächen mit Dinu erreichen, dass er noch einmal auf seinen Entscheid zurückkommt. Um einen lückenlosen Trainingsbetrieb zu gewährleisten, wird aber Dani Schild ab Mittwoch auf jeden Fall in der Halle sein.

Gute Nachrichten gibt es hingegen für unsere Juniorinnen. Bisher hatten wir das Problem, dass unsere Mädchen nach der U15 entweder den grossen Sprung direkt in die 3. Liga machen mussten, oder den noch grösseren zu Herzogenbuchsee. Seit einigen Jahren wurde nun in Oensingen ein reiner Damenverein aufgebaut mit Frauschaften auch auf allen Juniorinnen-Stufen. Die Zusammenarbeit mit Oensingen ist sehr konstruktiv und es wird im nächsten Jahr zwei Teams geben, die unter dem Namen TV Solothurn laufen, aber von Oensingen geführt werden. Die anderen beiden Teams heissen HSG Oensingen. Über die Details informieren wir die Eltern an einem Elternabend am 26. Juni im CIS. Wir freuen uns, dass wir endlich auch wieder unseren Juniorinnen alters- und leistungsgerechte Möglichkeiten nach der U15 bieten können.

Selbstverständlich können die grössten Talente nach wie vor den Sprung zu Herzogenbuchsee schaffen. Denn auch mit dem HVH haben wir die Zusammenarbeit – auch im Männerhandball – intensiviert. Dies auch, um in Zukunft die Möglichkeit zu haben, Spieler, die aus dem U19 kommen, aber noch nicht ganz reif für die NLB sind, in einem 1. Liga Team unterzubringen.

Die sportliche Würdigung unserer Saison überlasse ich dieses Jahr den Verantwortlichen mit ihren Jahresberichten.

Zum Schluss möchte ich noch kurz etwas zum TV Solothurn in der Schweizer Handballszene sagen. Weil auch das kann man als langfristigen Erfolg für unseren Verein bezeichnen. Natürlich können wir uns immer verbessern, aber als Verein haben wir in den letzten Jahren betreffend Aussenwirkung grosse Erfolge feiern können. Als Mannschaftsverantwortlicher war ich in der vergangenen Saison an den meisten NLB-Spielen mit dabei und hatte die Gelegenheit, mit den Verantwortlichen anderer Verein zu reden. Die anderen Vereine haben fast durchs Band eine hohe Meinung vom TVS. Nicht zuletzt zollen uns sie uns Respekt, was wir im Rahmen unserer begrenzten finanziellen Möglichkeiten in der NLB die letzten Jahre erreicht haben. Auch auf dem Platz werden wir zwar als hart, aber fair wahrgenommen. In der NLA arbeiten wir inzwischen mit drei Vereinen zusammen, mit dem BSV Bern, unserem Hauptpartner, auch auf Juniorenstufe, mit dem HSC Suhr mit Trainer Misha Kaufmann, und seit Kurzem auch mit Wacker Thun, weil Dario Lüthi dort einen Vertrag erhalten hat. Die gute Arbeit, die wir in Solothurn in der Ausbildung von Talenten leisten, ist auch in der NLA nicht unbemerkt geblieben. Die Hälfte der NLA-Spieler des BSV Bern hat in den letzten sieben Jahren bei Solothurn gespielt. Mit Nico Eggimann, Max Freiberg und Dario Lüthi haben auch dieses Jahr wieder drei Spieler den Sprung in die NLA geschafft, nicht zu vergessen Sven Schafroth. Und auch im Kader für nächste Saison befinden sich gleich mehrere Spieler, die den Schritt in die NLA in Kürze schaffen können. Ich denke, wenn wir die letzten rund zehn Jahre schauen, hat keine andere NLB-Mannschaft so viele Spieler in die NLA gebracht.

Wir Co-Präsidenten danken an dieser Stelle allen Vorstands-Mitgliedern, Funktionären, Helfern, Trainern auf allen Stufen und vor allem auch den Spielern, für euren Einsatz für den TVS. Ihr habt diese Erfolge möglich gemacht und ihr seid unsere Botschafter gegen aussen. Dass der TV Solothurn wieder ein grösserer Punkt auf der Schweizer Handball-Landkarte ist, ist euer Verdienst. Wir hoffen, dass wir noch viele Jahre mit euch zusammen an dieser Erfolgsstory schreiben können.

Danke für eure Aufmerksamkeit.

Falls ihr noch Fragen an uns Co-Präsidenten habt oder etwas zum Jahresbericht, das ist jetzt die Gelegenheit. Oder dann nach der GV während dem gemütlichen Teil noch im kleinen Rahmen.

Datum: 11.06.2019

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